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Auf einen Blick

Auf einen Blick

Projektbeschreibung

Digitale Anwendungen im Gesundheitsbereich besser mit den Bedürfnissen der Patient*innen abgleichen: Darum geht es in dem Begleitforschungsprojekt „CoCre-HIT“, welches durch das Bundesforschungsministerium mit knapp 1,5 Millionen EUR gefördert wird.

Die Abkürzung „CoCre-HIT“ steht für „Co-Creation und nachhaltige Partizipation in der Entwicklung hybrider Gesundheits-IT“. Es geht um zwei besondere Herausforderungen in der Entwicklung von Anwendungen für e-health und Telemedizin. Zum einen ist aktuell „Partizipation“ bzw. Patient*innen-Beteiligung in der Entwicklung digitaler Produkte ein großer Trend. Schaut man genau hin, wird allerdings häufig deutlich, dass Beteiligungsformate sehr unterschiedlich sind und von einigen wenigen Interviews bis tatsächlicher Mitsprachemöglichkeit variieren. Entsprechende Ansätze und Methoden zu systematisieren und aufzubereiten ist ein Teilziel von CoCre-HIT. Zum anderen stehen sogenannte „hybride“ digitale Systeme im Fokus, welche durch die aktuellen Pandemiebedingungen als vielversprechende Unterstützung von Kommunikation und Koordination im Gesundheitsbereich erscheinen, aber auch für die Förderung von sozialer Teilhabe und Wohlbefinden für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen besonders unter Geboten der Kontaktbeschränkung. Hybrid bedeutet in diesem Sinne, dass IT-Systeme sowohl persönliche als auch online-Interaktionen gut unterstützen können sollen.

In den nächsten drei Jahren (2021-2024) wird CoCre-HIT die Entwicklung hybrider Gesundheits-IT in acht durch das BMBF geförderten Technikentwicklungsprojekten begleiten und die Projekte in der Anwendung co-creativer sowie partizipativer Methoden unterstützen und begleiten. Konsortialleiterin ist Frau Professorin Claudia Müller von der Universität Siegen, Abteilung Wirtschaftsinformatik / IT für die alternde Gesellschaft. Das Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung (IGVP) der RWU bringt dabei seine Expertise aus dem Bereich Public Health und Versorgungsforschung (z. B. in Bezug auf soziale und gesundheitliche Ungleichheit) ein.

Projektteam

Wissenschaftliche Projektleitung

Prof. Dr. rer. cur. Maik Hans-Joachim Winter

Direktor des Instituts für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung, Studiendekan Pflege (Bachelor berufsintegrierend)
Schwerpunkte:
Pflegepädagogik, Soziale Arbeit, Pflege

Projektteam

Claudia Boscher M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Claudia Boscher