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Management im Sozial- und Gesundheitswesen 4

Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung

Profil

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Das Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung (IGVP) forscht und arbeitet zu (technikgestützten) Innovationen für das Leben und die Pflege im Alter. Im Wesentlichen lassen sich drei Schwerpunkte definieren:

Pflegerische Versorgung

Zentraler Ausgangspunkt der zukunftsgerichteten Forschungsaktivitäten ist die pflegerische Versorgung der Bevölkerung im Zeichen des demografischen Wandels. Im ZAFH care4care werden Erkenntnisse zu den Auffassungen, Vorstellungen, Erwartungen und Präferenzen zukünftiger Leistungsnutzer*innen pflegerischer Versorgung im ländlichen Raum ermittelt. Diese Erkenntnisse können in Steuerungs- und Planungsprozesse aller relevanten Stakeholder einfließen und sind im Kontext der pflegerischen Versorgung von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Des Weiteren wird hier das Ziel verfolgt, Strategien und Möglichkeiten zur Bewältigung des Pflegefachkräftemangels zu entwickeln. In der wissenschaftlichen Begleit- und Evaluationsforschung zum Innovationsmodellprojekt GeriNoVe steht die partizipative Entwicklung eines neuen geriatrischen Notfallversorgungszentrums für alte Menschen mit primär sozialpflegerischen Bedarfen im Mittelpunkt des Interesses; ein Versorgungskonzept, das nicht zuletzt angesichts der starken Alterung der Bevölkerung bei gleichzeitig bereits bestehenden Versorgungsengpässen in v. a. ländlichen Regionen bedeutsam erscheint.

Technikentwicklungen für das Alter(n) und die pflegerische Versorgung

Im Vordergrund stehen dabei Möglichkeiten und Grenzen dieses Technikeinsatzes für unterschiedliche Personengruppen (alte Menschen, Angehörige, Pflegende, Menschen mit Beeinträchtigungen, ...). Realisiert wird diese Forschung einerseits in konkreten FuE-Verbundprojekten als verantwortlicher pflegewissenschaftlicher Partner (z. B. intelligenter Rollator/RABE, Assistenzrobotik für Menschen mit Behinderung/AsRoBe, ZAFH-AAL), andererseits aber auch konzeptionell und theoretisch in einem internationalen Verbundprojekt zum Thema AAL und Abbau von Barrieren (IBH Living Lab AAL).

Pflegerische (Aus-)Bildung

Ein dritter Schwerpunkt bildet der Forschungsbereich pflegerische (Aus-)Bildung. Kennzeichnend ist auch hier der hohe Innovationsgrad: Im BMBF-Projekt ERTRAG wird bspw. ein virtueller Ergonomietrainer zum rückenschonenden Arbeiten für die Pflegeausbildung entwickelt. Zudem erforscht das IGVP seit mehreren Jahren die Akademisierung der Pflege, die mit dem neuen Pflegeberufsreformgesetz flächendeckend auch in Deutschland eingeführt wird.

Kontakt & Personen

Allgemeine Kontaktinformationen

Postadresse RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten
University of Applied Sciences
Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung
Postfach 30 22
D 88216 Weingarten

Direktor

Prof. Dr. rer. cur. Maik Hans-Joachim Winter

Direktor des Instituts für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung, Studiendekan Pflege (Bachelor berufsintegrierend)
Schwerpunkte:
Pflegepädagogik, Soziale Arbeit, Pflege

Mitglieder

Claudia Boscher M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „care4care: Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit“
Claudia Boscher

Dr. Florian Fischer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „care4care: Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit“
Florian Fischer

Sophia Gkaitatzis M. Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Projekten "RABE" und "IBH Living Lab AAL"

Vanessa Litschgi M. Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Projekten "RABE" und "IBH Living Lab AAL"

Lea Raiber M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "care4care: Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit"
Lea Raiber

Anita Rölle

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „GeriNoVe“

Johannes Steinle M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Projekten „GeriNoVe“ und „care4care: Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit“
Johannes Steinle

Franziska Wieland M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „GeriNoVe“